21 Kommentare zu “>> I LOVE TO ENTERTAIN YOU!!! (Pro7-like)

      • Also ursprünglich ursprüngte die Panik ja von dem, um den, und durch den großen Pan. Und zwar, wenn er in der Mittagsstunde durchs Gebüsch brach, nein durch die Macchia, woraufhin sich die Nymphen, Hirten und Satyrn sehr erschreckten, und das war sie dann, die Stunde des Pan.
        Händel (also viiiiel später jedenfalls) sagte das anakreontischerweise so, „ouh the pleasures of the plains, happy nymphs and happy swains!“ (1708, Oper „Acis and Galathea“), und zwar war das, bevor der große Pan durch die Rabatten brach. (In der Oper hieß er dann aber Polyphemus und brachte den Acis um, woraufhin die Galathea die Panik bekam, aber dann verwandelte sie sich in einen Wiesenfluss, und den gab’s wohl anno 1708 auch noch, jedenfalls lässt Händel ihn da wiesenfließen)

        • Zur gleichen Melodie ließ er an anderer Stelle (Joseph and his brethren) singen: „since the birthday of the sun, since the race of time begun.“
          Irgendwie pompöser Unsinn für immer schon. Oder zumindest so immer wie es die Sänger betrifft. Irgendwie ist einem die Wiesen-Weise dann doch lieber, auch wenn der Pan durchs Unterholz holzt. Auch wenn der Mangel an Pyramiden jedem Bühnenbildner öd vorkommt. Obwohl ich garnicht weiß ob da schon welche standen, Pyramidale, beim Jossele in Ägypten – man braucht Pyramiden als Bühnenbildner für Ägyptisches. Man kann ja schlecht den Tempel von Abu Simbel versetzen. Nochmal.

          • 🙂 Ah!

            Ja, als Jossele von seinen schlimmen Brüdern nach Ägypten verkauft wurde (weil da ohnehin schon viele israelitische Sklaven lebten, die meisten Israeliten waren da versklavt), herrschte das Neue Reich, etwa die Zeit kurz vor Ramses II (1350 v.Chr. etwa, also etwa eine Generation vor der Flucht der Israeliten aus Ägypten unter Moses), und weil Jossele die Tochter des Oberpriesters von Heliopolis (On) zur Frau bekam, lebte er in Heliopolis. Pyramiden standen dort keine, aber Obelisken und Tempel en masse, wegen der Neunheit von Heliopolis.
            Das Land ist topfeben, weil Unterägypten, und man kann wohl bis Gizeh sehen, wo ja nun wirklich Pyramiden aus dem Alten Reich stehen. Die waren zur Zeit Josseles auch schon älter als tausend Jahre.
            Heute liegt mitten auf Heliopolis ein Vorort von Kairo, größtenteils ein Slum mit Schuttabladeplatz und gigantischer Müllhalde. Jossele würde nur den großen Obelisken wiedererkennen, der da immer noch steht. Der stand da halt immer.

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